Grundlegendes

Einfach gesagt stellt der Kernel die Abstraktionsschicht zwischen der Hardware und der (restlichen) Software dar. Er ist weitestgehend modular aufgebaut und kann mit Hilfe von Modulen an seine Aufgaben angepasst werden. Diese können zur Laufzeit geladen und entladen werden. Kernelmodule sind oft vergleichbar mit Treibern auf Windows Systemen.

Versionen

Schema

<Major Release>.<Minor Release>.<Patchlevel>.<frei definierbar>

Version bestimmen

[email protected] ~ $ uname -r
2.6.32-5-amd64

Module

Informationen über geladene Module

lsmod dient der Anzeige geladener Module und nutzt als Informationsquelle /proc/modules.

[email protected] ~ $ lsmod
Module                  Size  Used by
binfmt_misc             6415  1
btrfs                 374941  0
zlib_deflate           17746  1 btrfs
crc32c                  2560  1
libcrc32c               1042  1 btrfs
ufs                    56314  0
qnx4                    6194  0

Mit modinfo können Informationen zu einzelnen Modulen angezeigt werden.

[email protected] ~ $ modinfo ufs
filename:       /lib/modules/2.6.32-5-amd64/kernel/fs/ufs/ufs.ko
license:        GPL
depends:
vermagic:       2.6.32-5-amd64 SMP mod_unload modversions

 Module laden und entladen

Mit insmod und rmmod können Module zur Laufzeit geladen und wieder entfernt werden. Sie sind jedoch z.b. nicht in der Lage, Abhängigkeiten aufzulösen. Deutlich komfortabler lässt sich modprobe verwenden. Es bestimmt den Basisordner für Module automatisch und lädt wenn möglich auch alle von einem Modul benötigten Module mit.

[email protected] ~ $ modprobe ext3

Module lassen sich ebenso einfach wieder entfernen.

[email protected]:~# modprobe -r ext3

Eine weitere Besonderheit von modprobe ist die Möglichkeit, alle Module einer bestimmten Kategorie zu laden (-a: alle Module, -t net: des typs NET).

[email protected]:~# modprobe -at net

 

 

 

 

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